Syndikat sagt Danke / Thank you

Stellungnahme der Kiezkneipe Syndikat in Neukölln nach der Räumung vom 7.8.2020, 18 Uhr

english version below

Entschuldigt, dass wir uns vorhin so abrupt verabschiedet haben. Aber die Räumung, so absehbar sie vielleicht war, hat uns im Augenblick der Durchführung doch alle mega stark mitgenommen.

Hoffentlich sind einige von euch gerade am Herrfurthplatz, zur Kiezdemo nach unserer Räumung. Unabhängig davon ist heute Tag X, das bedeutet heute findet die wütende Sponti der #Interkiezionale um 9 Uhr statt.

Wir werden die letzten Tage auswerten und uns zu Wort melden, sobald wir die Anstrengungen der letzten Zeit verkraftet haben. Aber morgen veröffentlichen wir noch alle Infos über unsere Anti-Repressions-Struktur, denn leider hat die Eskalationsstrategie der Cops zu vielen Verhaftungen und Anzeigen geführt. Aber wir gehen damit genauso um, wie mit unserem Kampf: gemeinsam, solidarisch & wir lassen niemanden alleine! Unabhängig von uns, arbeiten EA und der Gesa-Support so lange weiter, bis alle Menschen draußen sind. Tiefempfundener Dank von uns an alle, die das machen.

Wir wollen nach diesen unfassbar intensiven Tagen & Wochen einfach nur Danke sagen!
Danke an alle, die uns bis zu diesem Tag in so vielfältiger Weise unterstützt und dafür gesorgt haben, das wir überhaupt diesen Tag erleben konnten. Danke an all den Zuspruch, die Zeit, die Nerven, das Know-How, die Kapazitäten und die eigene Unversehrtheit. Und tiefster Dank und Respekt an alle, die sich gestern und heute mit uns gemeinsam gegen die Räumung & die Scheiße die Cops & Senat darauf gesetzt haben, so widerständig gezeigt haben. Wir werden das sicherlich noch ausführlich auswerten, aber schon jetzt können wir sagen, dass wir alle aus den beschissenen Bedingungen das Beste gemacht haben & es ein würdiger Abschluss eines unfassbaren Kampfes war. Innensenator & Cops dachten, dass sie durch frühzeitige & umfassende Belagerung auf K.O. spielen, aber wir alle haben gezeigt, das wir uns dennoch Räume und Gelegenheiten nehmen können, unser Nicht-Einverstanden-Sein und unsere Wut auszudrücken und trotz der vermeintlichen Übermacht, die Cops immer wieder ganz schön ins Schwitzen gebracht zu haben.
Der Tag war – angesichts der überwältigenden Übermacht & trotz der Räumung – für die Cops, den Innensenator & schlussendlich den gesamten #R2G Senat ein Armutszeugnis und eine Blamage. Und bei aller Trauer gibt uns der Tag Mut. Für die kommenden, drohenden Räumungen von #Meuterei, #Potse, #Liebig34 und #Rigaer94, aber auch aller anderen Mieter:innen, Hausgemeinschaften, Kleingewerbetreibende und sozialen Projekte. Und für die Möglichkeit,wie zuvor: für unkommerzielle, selbstorganisierte und widerständige Kiezkultur von Unten. Und für die Stadt für Alle.

Erholt euch, zeigt heute Abend & in Zukunft eure Leidenschaft & Wut und kämpft weiter mit uns für Häuser, Kieze und Städte in denen wir gemeinsam vielleicht irgendwann wieder ein #Syndikat aus den Ruinen zu heben und so weiter zu machen,& solidarisch leben können und wollen.

Das Syndikat ist tot – lang lebe das Syndikat.

SyndikatBleibt #b0608 #b0708

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Kiez besetzt – ein Kommentar

Ein Kommentar von heute Nacht aus anarchistischer Sicht, zugesandt von irgendwem mit Fotos von gestern abend:

Bewaffneter Arm der Immobilienwirtschaft besetzt Teile von Neukölln

Der bewaffneter Arm der Immobilienwirtschaft haben heute durch
extra-legale Handlungen eine “Rote Zone” in der Weisestrasse und der
Herfurtstrasse in Berlin errichtet. Die Truppen waren und sind
gekennzeichnet und als Polizeieinheiten zu erkennen. Ihre Handlung
entsprach dem Willen der Reichen. Die Justiz hat die Besatzung der
Weisestrasse zum Teil gedeckt. Zum Teil findet auch ein offener
Rechtsbruch statt.

Mit der Errichtung einer “Roten Zone” wurde ein ganzer Häuserblock in
Sicherheitsverwahrung genommen. Wer dies nur für eine Bürgerkriegsübung
hält vertut sich. Es war die Sorge davor, die Lage am nächsten Tag zum
Termin der Zwangsräumung nicht in den Griff zu bekommen. Diese
Zwangsräumung ist für Freitag um 9.00 Uhr angesetzt. Es ist die starke
Mobilisierung, die den bewaffneten Arm der Immobilienwirtschaft zu
diesen Massnahmen greifen lässt. Es ist nicht die Schwäche der
anarchistischen Bewegung, sondern deren Stärke und die Verankerung der
Kiezkneipe Syndikat in dem Stadtteil, die den bewaffneten Arm am Vortag
einer an und für sich einfachen Amtshandlung zu diesen Massnahmen greifen
lässt. Und es ist die Solidarität von Anarchist*innen, im Mietkampf
befindlichen Menschen, anderer bedrohter armer Menschen und auch einiger
Projekte aus anderen Teilen der Stadt. Es ist auch die Unterstätzung
durch migrantische Milieus, die diese Räumung auch für einen Moment zu
einem Politikum und eine Gefahr macht. Der Widerstand gegen die Reichen,
gegen Gentrifizierung, gegen Eigentum darf so wenig Erfolge wie möglich
haben.

Es ist der von ober erklärte Kampf um die Kieze und ein Kampf um die
Widerstandsnester auszurotten. Wenn es mit Hippstern nicht gelingt, mit
Befriedung und Cafe Latte dann mit Gewalt. Der Kampf um den Kiez läuft
schon seit Jahren auf vielen Ebenen. Die Polizei Neuköllns und das LKA
kollaborieren zum Teil mit stadtbekannten Faschisten. Diese greifen nach
Razzien durch die Polizei und hetzender Berichterstattung die jeweils
stigmatisierten Orte in letzter Instanz an. Wir brauchen keine Polizei.
Vertreibt wir sie aus den Kiezen und organisieren wir anarchistische in
selbstverwaltung liegende Zonen und Kommunen.

Doch für jetzt gilt: Der Kampf ist in diesem Moment nicht zuende. Kommt
jetzt vorbei. Kommt ganz früh in der Nacht, am Morgen vorbei.
Unterstüzt die Blockaden. Bildet neue Blockaden. Schafft Chaos für die
Polizei.

Wir rufen in Berlin alle Kräfte dazu auf, alle Strassen zu blockieren,
die die bewaffneten Verbände zu kontrollieren versuchen. Riegelt alle
Strassen ab um dem schäbigen Gerichtsvollzieher den Zugang zu verwehren.
Treibt den politischen Preis hoch. Verzeiht ihnen diesen Angriff nicht.
Greift die Reichen an, und vertreibt sie aus unseren Kiezen. Besucht
ihre Scheiss-Villen.

Der Rot-Rot-Grüne Senat ist eine Marionette der Immobilienwirtschaft,
wie es die Bullen auch sind.
Geht die Reichen an. Enteignet Sie!
Soziale Revolution! Es lebe die Anarchie!

Einsatzleitung vor Ort in Kontakt mit anderer Externer Einsatzleitung
Anmelder werden trotz legaler Anmeldung nicht gelassen Ecke Weise
/ Herrfurthstr Kundgebung zu veranstalten, hier auch mit Anwälten
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Lange Nacht der Weisestrasse bleibt verboten

Info vom Twitter-Account des Syndikats

[18:19] +++BREAKING +++ Der Eilantrag ist abgelehnt. Die Lange Nacht der Weisestraße darf nicht vor dem #Syndikat stattfinden. Damit ist die Rote Zone “rechtmäßig.” u.A. aus der Begründung: “[…]aufgrund der sehr emotionalen Thematik (“zweites Wohnzimmer”)ist die Annahme begründet, dass nicht alle Versammlungsteilnehmer (sic!) den Bereich vor der Weisestraße 56 bis kurz vor der angekündigten Zwangsräumung um 9:00 Uhr verlassen werden.”

Wenn der Grund für dieses Verbot wirklich darin liegt, das unzähligen Menschen ihr zweites Wohnzimmer genommen wird, müssen wir jetzt umso entschlossener zur Langen Nacht der Weisestraße kommen. Das Motto lautet jetzt: Close the Red Zone. Der Gerichtsvollzieher muss da durch! Wir werden ihn nicht lassen. Alles was jetzt folgt hat Innensenator Geisel und die Polizei Berlin mit ihrer Eskalationsstrategie zu verantworten. Hinaus zur Langen Nacht der Weisestraße! Ab 20 Uhr im #Schillerkiez! #b0608 #b0708

Folgt @syndikat44 auf twitter für aktuelle Infos

Hier einige Bilder von heute:

Syndikat heute morgen
Aufbau der Absperrungen ab 12 Uhr
Die Weisestrasse menschenleer nach 13 Uhr
Weisestrasse ohne Menschen auch in die andere Richtung
Protest an einem Gewerbeladen Weisestrasse
Ein Haus protestiert gegen die geplante Räumung
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Aktuelle Infos Lange Nacht der Weisestrasse

Alle Informationen zur Langen Nacht der Weisestraße / All Information to Long Night of Weisestraße

Aktionskarte

Download als PDF Aktionskarte

Die Karte wird gedruckt auf den Kundgebungen / am Infopunkt verteilt.
The map will be spreaded on the rallys / at the infopoint.

english below

Grundsätzlich: Die geplante Kundgebung direkt vor dem Syndikat ist Stand jetzt (11:30 Uhr) immer noch verboten und vor die Hausnummer Weisestraße 59 verlegt. Unsere Eilklage dagegen ist eingelegt. Sollte diese Erfolg haben, versammeln wir uns natürlich vor dem Syndikat. Sollte die polizeiliche Sperrzone auch vor Gericht Bestand haben, wird die Lange Nacht der Weisestraße gesplittet und auf beide Kreuzungen (Selchower – / Weisestraße & Herrfurth- / Weisestraße) verlegt.

Für kurzfristige Änderungen / Neuigkeiten informiert euch über unseren Twitter Account / Telegram Infochannel / Aktionsticker und vor Ort beim Infopunkt oder bei den gekennzeichneten Ordner:innen auf den Kundgebungen.

Infrastruktur:

Info-Telefon (ab ca. 21 Uhr geschaltet):

+49 151-29786572
Infos zum aktuellen Stand, Fragen, Hinweise – bitte sparsam damit umgehen & zuerst zu Infopunkt oder Ordner:innen vor Ort gehen wenn möglich.

Info-Ticker:

Twitter: https://twitter.com/syndikat44
Telegram: https://t.me/syndikat44
Aktionsticker: aktionsticker.org

Ermittlungsausschuss (EA) (ab Freitag, 6 Uhr live, vorher Gesa-Support anrufen!):

+49 30 6922222
Im Falle von Festnahmen. Kümmert sich um Anwält:innen und koordiniert sich mit dem Gesa-Support. Sagt nur euren Namen, euer Geburtsdatum, ggf. wo ihr festgehaltet werdet und ob wem Bescheid gesagt werden soll.

Gesa-Support (ab ca. 21 Uhr geschaltet):

+49 178 7120276
Kümmert sich um Support an den Gefangenensammelstellen (Gesa), empfängt euch nachdem ihr frei gelassen wurdet.

Sanis (ab 20 Uhr)

+49 151 55294323
Kümmern sich um Verletzungen.

Infopunkt

Café Karanfil (Weisestraße 3 / offen ab Donnerstag 20 Uhr)
Infos, Klos, Wasser, Toiletten, Sanis

Out of Action Punkt

Schankwirtschaft Laidak (Boddinstraße 42 / offen ab Freitag 6 Uhr)
Infos, Ruhe, Klos, Wasser, warme Getränke

Anti-Repression

Auf der Langen Nacht der Weisestraße, sowie dem Räumungsversuch im Anschluss wird der EA (Ermittlungsausschuss) ab 6 Uhr live geschaltet sein. Der Gesa-Support ist ab 21 Uhr erreichbar Falls ihr Festnahmen beobachtet meldet diese bitte dem EA (ab 6 Uhr) oder dem Gesa-Support (davor). Falls ihr selbst festgenommen werdet und eure Festnahme gemeldet wurde, meldet euch bitte ab, sobald ihr aus der GeSa (Gefangenensammelstelle) gelassen wurdet. Zeigt euch solidarisch mit festgenommenen Personen.

Es wird Gefangenen-Support geben. Die nächstgelgegen Gesa ist am Tempelhofer Damm 6-12, an der U6 Haltestellen U-Paradestraße oder U-Platz der Luftbrücke. Es ist durchaus möglich, dass in Gewahrsam genommene Personen zu anderen Gefangenensammelstellen gebracht werden. Informiert euch über den Aktionsticker, Twitter oder lokale Infopunkte. Oder meldet Euch beim Gefangenen-Support.

Niemand soll alleine bleiben mit Repression. Falls ihr festgenommen werdet, meldet euch bei uns lokal oder via Email. Auch im Falle von späterer Unterstützung bei Strafverfahren, Post von den Bullen, Fragen oder sonstiger Unterstützung schreibt eine Email an: syndikat-antirep[at]riseup.net

Außerdem bietet die Broschüre „Was tun wenn’s brennt“ der Roten Hilfe erste Unterstützung bei Repression.

Bei Gewalterfahrungen durch die Cops auf oder abseits der Demo kann euch dieser Reader ein kleiner Wegweiser für emotionale Erste Hilfe sein.

Anfahrt zur Weisestraße

Mit der Ubahn: Mit der U8 bis U-Boddinstraße (5min), U-Leinestraße(10min), S-Hermannstraße (15min), U-Hermannplatz (10min)
Mit der S-Bahn: Mit der Ringbahn S41/S42 bis S-Hermannstraße, von dort zu Fuß (15min) oder mit der U8 weiter

Im Falle einer Räumung

Kiezdemo | 07.08. | 17 Uhr | Herrfurthplatz (mehr Infos)
Tag X Sponti der Interkiezionalen | 07.08. | 21 Uhr | Ort wird bekannt gegeben (mehr Infos)

Sonstiges

Es wird mobile Küfas (Küche für Alle) geben, die euch die ganze Nacht mit Essen versorgen und in den Morgenstunden mit Frühstück / Kaffee versorgen.
Das Wetter sieht gut aus. Donnerstag auf Freitag Nacht 19°, Regenwahrscheinlichkeit gegen Null.
Evtl. gibt es an der Kreuzung Selchower- / Weisestraße ein mobiles Demo-WLAN. Das hängt von den Gegebenheiten vor Ort ab.

Passt auf euch auf!

All information, contact points and structures during the Long Night of Weisestraße and the eviction attempt

Basically: The planned rally directly in front of the Syndikat is now (10:30 a.m.) still prohibited and moved in front of the house number Weisestraße 59. Our emergency appeal against this has been filed. Should this be successful, we will of course gather in front of the Syndikat. Should the police exclusion zone also stand up in court, the Long Night of Weisestraße will be split and moved to both intersections (Selchower – / Weisestraße & Herrfurth- / Weisestraße).

For last-minute changes / news, please check our Twitter account / Telegram Infochannel / action ticker and on site at the infopoint or at the marked Ordner:innen at the rallies.

Infrastructure:

Info phone (switched on from approx. 21 o’clock):

+49 151-29786572
Information about the current status, questions, hints – please use it sparingly & first go to the info point or Ordner:innen on site if possible.

Info ticker:

Twitter: https://twitter.com/syndikat44
Telegram: https://t.me/syndikat44
Actionticker: aktionsticker.org

Ermittlungsausschuss (EA) (from Friday, 6 am live, call Gesa support before!)

+49 30 6922222
In case of arrest. Takes care of lawyers:inside and coordinates with Gesa support. Tell only your name, your date of birth, if necessary where you are being held and if you want to be told whom.

Gesa-Support (from about 21 clock):

+49 178 7120276
Take care of support at the prisoner collection points (Gesa), receive you after you are released.

Sanis

+49 151 55294323
Taking care of injuries.

Info point

Café Karanfil (Weisestraße 3 / open from Thursday 8 pm)
Info, toilets, water, toilets, sanis

Out of Action Point

Pub Laidak (Boddinstraße 42 / open from Friday 6 am)
Info, restrooms, toilets, water, warm drinks

Anti-repression

On the Long Night of Weisestraße, as well as the eviction attempt following it, the EA (Investigation Committee) will be switched live from 6 am. The Gesa-Support is available from 9 p.m. If you observe arrests please report them to the EA (from 6 a.m.) or the Gesa-Support (before). If you are arrested yourself and your arrest has been reported, please log out as soon as you have been released from the GeSa (prisoner collection point). Show solidarity with arrested persons.

There will be prisoner support. The nearest Gesa is at Tempelhofer Damm 6-12, at the U6 stop U-Paradestraße or U-Platz der Luftbrücke. It is quite possible that detained persons will be taken to other prisoner collection points. Find out more about this via the action sticker, Twitter or local info points. Or contact the prisoner support.

No one should be left alone with repression. If you are arrested, contact us locally or via email. Also in case of later support with criminal proceedings, mail from the cops, questions or other support write an email to: syndikat-antirep[at]riseup.net

In addition, the brochure “Was tun wenn’s brennt” (“What to do if it burns”) of the Rote Hilfe offers first support in cases of repression.

If you have experienced violence by the cops on or off the demo, this reader can be a small guide for emotional first aid.

Directions to Weisestraße

By subway: Take the U8 to U-Boddinstraße (5min), U-Leinestraße (10min), S-Hermannstraße (15min), U-Hermannplatz (10min)
By S-Bahn: Take the Ringbahn S41/S42 to S-Hermannstraße, from there walk (15min) or take the U8 further

In case of eviction

Neighbourhood demo | 07.08. | 5 pm | Herrfurthplatz (more Information)
Day X Sponti of Interkiezionale | 07.08. | 9 pm | Place will be announced (more information)

Others

There will be mobile küfas (kitchen for everyone), which will provide you with food all night and breakfast / coffee in the morning hours.
The weather looks good. Thursday to Friday night 19°, probability of rain close to zero.
Possibly there will be a mobile demo WLAN at the crossing Selchower- / Weisestraße. That depends on the conditions on site.

Take care of yourself.

Quelle: https://syndikatbleibt.noblogs.org/post/2020/08/06/alle-informationen-zur-langen-nacht-der-weisestrase-all-information-to-long-night-of-weisestrase/

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Polizei will direkten Protest gegen Syndikat-Räumung verhindern

Pressemitteilung vom Syndikat

PM: Vor der Syndikat-Räumung: Polizei versucht direkten Protest zu verhindern

+++ Kundgebung zur „Langen Nacht der Weisestraße“ darf nicht direkt vor dem Syndikat stattfinden +++ abgesperrte Polizeizone in der Weisestraße ab Donnerstag Mittag angekündigt +++ Eilverfahren wird angestrengt +++

[Update 14:03]: Der Anmelder versucht seit mehreren Stunden erfolglos die Versammlungsbehörde zu erreichen, um den schriftlichen Auflagenbescheid zu erhalten, der für eine Klage nötig ist. Es soll offensichtlich seitens der Behörden versucht werden, eine juristische Prüfung dieses skandalösen Vorgehens mit allen Mitteln zu verhindern.

Vor dem angekündigten Räumungstermin gegen die Kiezkneipe Syndikat am 7. August um 9 Uhr, sollte bereits am Abend davor in einer „Langen Nacht der Weisestraße“ dagegen protestiert werden. Die Kundgebung, direkt vor der Weisestraße 56, wurde von 20 – 10 Uhr des Folgetages angemeldet. Nachdem die Berliner Polizei fast 2 Wochen lang keinen Kontakt mit dem Anmelder aufnahm, war die Versammlungsbehörde in den letzten Tagen selbst für dessen Anwalt nicht erreichbar. Dennoch erging heute ein Auflagenbescheid, der den Protest in der geplanten Form unmöglich macht.

Die Kundgebung soll nahe des Kreuzungsbereichs Selchower- / Ecke Weisestraße verlegt werden. Die Polizei hat angekündigt bereits ab Donnerstag Mittag, also fast 24 Stunden vor dem angekündigten Räumungstermin den gesamten Straßenbereich vor dem Syndikat abzusperren.

Dabei spricht vieles für eine bewusste Verzögerungstaktik seitens der Polizei. Die Kundgebung wurde am 17.07. ordentlich angemeldet. Am 20.07. bezweifelte die Versammlungsbehörde den politischen Charakter der Versammlung, woraufhin ein umfangreiches Konzept übersandt wurde. Danach meldete sich die Behörde bis zum 04.08. nicht und danach auch nur nach mehrmaligen Kontaktversuchen. Ein Kooperationsgespräch mit der Bereitschaftspolizei, verbunden mit den erwähnten Auflagen, wurde erst am heutigen 05.08. angeboten.

Dazu Lukas Selchow, ein Sprecher des Syndikat-Kollektivs: „Wenn ein Kooperationsgespräch über 2 Wochen hinausgezögert wird, das mit solch drastischen Einschränkungen der geplanten Versammlung verbunden ist, drängt sich stark der Verdacht auf das hier eine ordentliche juristische Prüfung von fragwürdigen polizeilichen Entscheidungen aufgrund der Kürze der Zeit unmöglich gemacht werden soll.“

Zur allgemeinen Einordnung sagt Selchow weiter: „Diese Entscheidung ist erneut ein Armutszeugnis des rot-rot-grünen Senats. Der eigentliche Skandal ist, das diese Räumung einer nachbarschaftlichen Institution, zugunsten eines steuervermeidenden, anonymen Briefkastenfirmennetzwerks überhaupt stattfinden soll. Dass sich der gesamte Senat seit Wochen in dieser Causa wegduckt und nun auch noch kurzfristig direkten Protest am Ort selbst verhindern möchte, ist an Elendigkeit fast nicht mehr zu überbieten. Derselbe Senat, der sich stets die „soziale Stadt“ auf die Fahnen schreibt und seine Nähe zu aktiven Mieter:innen und stadtpolitischen Initiativen betont, tut nun alles dafür, diese aktiv anzugreifen.“

Zum weiteren Vorgehen sagt Selchow: „Wir werden diese Entscheidung nicht akzeptieren. Direkter Protest am Ort des Geschehens muss möglich sein. Wir werden gegen den Auflagenbescheid in einem Eilverfahren vorgehen. Auch für kommende Proteste gegen Zwangsräumungen ist es wichtig das diese unsägliche Taktik mit tagelangen Polizeizonen, aktiven Protest zu verhindern in Berlin nicht zur gängigen Praxis wird.“

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Polizei verbietet lange Nacht der Weisestrasse

Die Polizei will Proteste gegen die geplante Räumung der Kiezkneipe Syndikat in der Weisestrasse in Neukölln möglichst weit verhindern.

Infos vom Twitter-Account des Syndikats um 10:27 Uhr:

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+++ EIL +++ Cops wollen Lange Nacht der Weisestraße unmöglich machen +++ Straße vor dem Syndikat soll ab morgen Mittag zur abgesperrten Polizeizone werden +++

Nachdem die Versammlungsbehörde mehrere Tage nicht erreichbar war, wissen wir nun was die Strategie der Cops ist. [1/3]

Die angemeldete Kundgebung zur „Langen Nacht der Weisestraße“, direkt vor dem Syndikat, soll nah an die Kreuzung Selchower- / Weisestraße verlegt werden. Angekündigt wurde eine totale Absperrung der Straße ab morgen Mittag. (!!) [2/3]

Das werden wir so nicht hinnehmen. Sobald wir den schriftlichen Auflagenbescheid haben, werden wir dagegen in einem Eilverfahren klagen. Verbreitet die Info & haltet euch auf dem Laufenden. [3/3]

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Schon seit Ende letzter Woche hat sich die Polizeipräsenz in den Strassen rund um die Weisestrasse erheblich erhöht. Fuhren sonst alle paar Stunden mal Streifenwagen durch die Gegend, sind nun gefühlt stündlich Streifenwagen und auch Wannen unterwegs

Bereits am Montag(3.8.) und gestern (4.8.) wurden Parkverbotsschilder in der Weisestrasse aufgestellt, die den Bereich von der Selchower Str. bis zur Herrfurthstrasse betreffen. Das Parkverbot soll gelten von Donnerstag(6.8.) bis Freitag(7.8.) um 14 Uhr. Gewerbetreibende wurden von der Polizei informiert, das dann kein Lieferverkehr möglich sei.

Parkverbot vom 6. bis 7. 8. Weisestrasse

In der Nacht wurden auch Infozettel an die Haustüren verklebt “Sommer,Sonne,Sperrmüll” , die zur Spermüll-Sonderaktion am Freitag ab 7 Uhr aufrufen. Das Ordnungsamt läuft rum, um die Zettel abzureissen.

Flyer “Sommer,Sonne,Sperrmüll”

Im Kiez kursiert auch ein Aufruf zum Globalen Tag des Bieres am 7.8.2020, siehe Foto.

Update um 12:30 Uhr vom Twitter-Account des Syndikats

Bei der Chronologie der Anmeldung der „Langen Nacht der Weisestraße“ bis zum Verbot drängt sich den Verdacht auf, dass Versammlungsbehörde und Cops bewusst verzögert haben um eine ordentliche juristische Prüfung einer mehr als fragwürdigen Entscheidung unmöglich zu machen.

Die Kundgebung wurde am 17.07. angemeldet. Am 20.07. hat die Versammlungsbehörde den politischen Charakter der Veranstaltung bezweifelt, woraufhin ihr ein umfangreiches Konzept übersandt wurde.
Danach herrschte bis gestern, also über 2 Wochen lang, Funkstille und die Versammlungsbehörde war die letzten Tage auch nicht für den Anwalt des Anmelders erreichbar.

Das dem Anmelder erst heute ein Kooperationsgespräch angeboten wurde, was mit den bekannten, erheblichen Einschränkungen verbunden sein soll, gegen die nun nur noch sehr schwierig juristisch vorgegangen werden kann, ist an Elendigkeit kaum zu überbieten und ein Armutszeugnis für den rot-rot-grünen Senat.

Update [13:28]: vom Syndikat44
Der Anmelder versucht seit Stunden die Versammlungsbehörde zu erreichen, um einen schriftlichen Auflagenbescheid zu erhalten, ohne den nicht geklagt werden kann. Behörde ist auf Tauchstation. Verzögerung geht weiter. #SyndikatBleibt #b0608 #b0708

Update um 14 Uhr

Solidarische Aktion Neukölln zum Verbot lange Nacht d. Weisestrasse

5.8.2020 13:13 Uhr

Es wird immer besser. Um den Räumungstitel eines briefkastengetarnten Immoimperiums durchzusetzen, werden @RegBerlin & @derInnensenator ein zweitägiges Sperrgebiet einrichten. Die Räumungskosten gehen in die Millionen. Funfact dabei: #PearsGlobal zahlt noch nicht mal Steuern.

Euer Auftritt ist kein Stück besser als zu Henkels Zeiten, Rot-rot-grün @LinksfraktionB @GrueneFraktionB @spdfraktionbln . Stellen wir euch gerne eine Urkunde für aus. Krass auch, wie man ein so großes öffentliches Interesse nicht nur ignorieren, sondern offen missachten kann.

Nicht nur haben sich Tausende in der Nachbarschaft für das #Syndikat ausgesprochen, mit der #bvvnk auch die parlamentarische Vertretung von mehr als 300.000 Menschen in #Neukölln. Dagegen verwehrt sich Pears gegen jede Kommunikation und Suche nach einer konstruktiver Lösung.

Während das geschrieben wird, erfahren wir, dass die Polizei heute Geschäftsinhaber:innen dazu drängt, morgen ihre Läden zu schließen. Beschweren könne man sich ja beim Syndikat. Dabei auch Zusammenarbeit mit OA @derjochen und @martinhikel . Dazu werden die Plakate für die Kundgebung von der Polizei abgerissen. Polizeistaat in Aktion. Alles in allem ein Trauerspiel seitens dieser Regierung. Deswegen umso mehr: heute Abend 19 Uhr interkiezionale Vollversammlung in der Køpi, morgen lange Nacht der Weisestraße #b0608.

Artikel in taz Online von Gareth Joswig
Bannmeile um Berliner Kneipe Syndikat – Vorgezogene Sperrstunde
taz Online, 5.8.2020
Die Versammlungsbehörde will wohl verhindern, dass die Demo gegen Räumung direkt vor dem Syndikat stattfinden kann. Das Kollektiv will dagegen klagen.

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Aufruf Berliner Gemeinschaftsgärten zur Langen Nacht der Weisestraße

Das seit 35 Jahren bestehende Kneipenkollektiv Syndikat soll am Freitag 07. August 2020 geräumt werden. Wir schätzen das Syndikat als Raum des Miteinanders, wo es nicht um Profit, sondern vor allem um Begegnung und Austausch geht. Ein wichtiger sozialer Treffpunkt im Kiez – wie auch viele Gemeinschaftsgärten.

Solche Orte sind einer neoliberalen Stadtentwicklung ein Dorn im Auge – auch Gärten wie das Himmelbeet und die Prachttomate müssen um ihren Raum in der Stadt kämpfen. Der seit Jahren gewachsene Permakulturgarten Weiße Rose musste aufgrund der Unfähigkeit der Spandauer Bezirksverwaltung am 22.07.2020 geräumt werden.

Wir schließen uns dem Aufruf zur Langen Nacht der Weisestraße am 6. August ab 20 Uhr an.

Räumung is nich!
Für die selbstorganisierte Stadt von Unten!
Freiräume verteidigen!

lange Nacht der Weisestrasse

Netzwerk Urbane Gärten Berlin
Himmelbeet
Prachttomate
Prinzesinnengarten Kollektiv
Common Grounds e.V.

Love local pears – hate Pears Global

Quelle: Gemeinschaftsgarten Prachttomate

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Kiezdemo gegen Räumungen am 7.8.2020

Aufruf zur Kiezdemo gegen Räumungen
Fr. 7.8.2020 um 17 Uhr
Syndikat bleibt!

Wir wollen uns mit der eventuellen Räumung der Kiezkneipe Syndikat in der Weisestrasse 56 nicht abgeben. Wir protestieren gegen die Zwangsräumung von Menschen aus ihren Wohnungen und Läden.

Wir bleiben dabei, dass kein Staat und keine Gewalt zur Absicherung von Profiten uns davon abhält, solidarisch und unkommerziell für unsere Träume zu kämpfen!

Für eine solidarische Stadt von unten!
Gegen die Stadt der Reichen!

Für den Fall, dass die Kiezkneipe Syndikat am 7.8. geräumt wird:

Angemeldete Demonstration, um allen Menschen die Möglichkeit zum Protest zu geben als Ergänzung zur Tag X Sponti um 21 Uhr:

Freitag, den 7.8.2020 um 17 Uhr , Herrfurthplatz

17 Uhr Auftakt: Herrfurthplatz, Aufzug Herrfurthstrasse – Weisestrasse – Selchower Str. – Hermannstrasse – Hermannplatz – Sonnenallee – Erkstrasse -Karl-Marx-Strasse – Flughafenstrasse -Hermannstrasse Ende Ecke Werbellinstrasse

Solidarische Nachbarn aus dem Kiez

Reclaim Our City – Transparent in der Weisestrasse
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Presseerklärung zur Demo am 1.8.2020

Eine erste Erklärung der Interkiezionale zur Demo vom 1.8.2020:

PM: Erfolgreiche Demo trotz Polizeigewalt

In der ersten Auswertung der Demo vom 01.08. haben wir die Demo grundsätzlich als erfolgreich empfunden. Anbei eine erste Pressemitteilung. Ein Text mit einer ersten kürzeren Auswertung folgt in den kommenden Tagen.

Pressemitteilung der Interkiezionalen
Berlin, 3. August 2020

Am Samstag, den 01.08., fand unter dem Motto „Raus aus der Defensive“ eine wütende und kraftvolle Demonstration statt. Die Demonstration richtete sich gegen die angekündigten Räumungen linker Projekte, wie die des Syndikats, der Meuterei, der Potse und der Liebig34. Sie wollte zudem ein Zeichen gegen den Rechtsruck und den immer autoritärer werdenden Staat setzen [1]. Der Demozug von 3.000 Menschen (Zählung 20:18) wurde nach einem Viertel der Demoroute von der Polizei attackiert und zerschlagen. Später zog eine wütende Spontan-Demonstration durch den Prenzlauer Berg die zeigte, dass die Polizei die Proteste nicht unterbinden konnte.

Das Interkiezionale-Bündnis aus bedrohten Projekten und Unterstützer*innen wertet die Demo als einen Erfolg. Getreu dem Motto „Raus aus der Defensive“ gelang es durch die aktive Teilnahme vieler soldarischer Menschen, der Demonstration einen widerständigen Ausdruck zu verleihen und sich durch die Angriffe der Polizei nicht die Straße nehmen zu lassen. Stattdessen machte die Demonstration auf Orte der Verdrängung aufmerksam und brachte ihre Wut gegen die alltägliche strukturelle Gewalt durch Polizei und Kapital auf die Straße. Orte wie das Jobcenter, das SPD-Büro oder der Luxusneubau an der Flughafenstraße wurden markiert.

Die Räume für die am Samstag protestiert wurde, sind auch Räume antifaschistischen Widerstands [2]. Die Verteidigung dieser Räume geht einher mit dem Kampf gegen rechte Hetze und Ideologie, wie sie am Samstag Vormittag von Faschistinnen und Verschwörungsideologinnnen verbreitet wurden. Dazu Robyn Schmiz: „Wir haben uns am Samstag als Antifaschistinnen zu sehr auf unsere Demonstration konzentriert, und dadurch den Gegenprotest gegen die rechten Versammlungen am Vormittag wahrscheinlich geschwächt. Die brutale Auflösung unserer Demonstration, im Gegensatz zu der Behandlung der Faschistinnen mit Samthandschuhen, verdeutlicht hingegen mal wieder die politische Motivation der Polizei“.

Für das Interkiezionale-Bündnis ist die Demo nur ein Teil der Offensive, um die angedrohten Räumungen zu verhindern. So wird bereits am Donnerstag wieder zu Protesten gegen die angekündigte Räumung des Syndikats aufgerufen [3]. Im Rahmen dieser Offensive wird es auch eine kraftvolle Aktionswoche vom 7.-13. September geben. Das Bündnis ist entschlossen, die bedrohten Projekte mit allen nötigen Mitteln zu verteidigen.

[1] Aufruf zur Demonstration
[2] Antifaschistischer Aufruf zur Verteidigung bedrohter Projekte :
[3] Aufruf zu Tag X

Quelle: PM: Erfolgreiche Demo trotz Polizeigewalt

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Medien-Echo zur Interkiezionale Demo 1.8.2020

Eine Sammlung von Presseartikeln usw. zur gestrigen Demo “Raus aus der Defensive” im Schillerkiez in Neukölln.Wird noch ergänzt.

Gewalt gegen Räumungsgegner
junge welt, 3.8.2020
Demo für Erhalt linker Kiezkneipe in Berlin brutal aufgelöst.

Linke Demo wird zerschlagen
nd, 3.8.2020
Polizei setzte bei Protest gegen geplante Räumung der Szenekneipe »Syndikat« einen Hubschrauber ein und war mit mehreren Hundert Beamt*innen im Einsatz.

Die Polizei hat fertig
nd, 3.8.2020
Kommentar: Claudia Krieg kann die Glaubwürdigkeit der Beamten nur noch anzweifeln.

Ausschreitungen bei Demo gegen Räumung der Kiezkneipe “Syndikat”
RBB Abendschau, 2.8.2020
Bei einer Demonstration gegen die geplante Räumung einer Szene-Kneipe in Berlin-Neukölln ist es am Samstagabend zu Ausschreitungen gekommen. Einer der größten Proteste der linksautonomen Szene in letzter Zeit.

Auf Konfrontation aus
tageszeitung, 2.8.2020
2.500 Menschen demonstrieren für den Erhalt linker Projekte wie dem „Syndikat“. Kurz nach dem Start kommt es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei.

Linksautonome randalieren in Neukölln und Prenzlauer Berg
Berliner Zeitung Online, 2.8.2020
Die Demonstranten protestierten gegen die drohende Räumung einer Kneipe. Dabei wurden Barrikaden gebaut und Polizisten verletzt.

Ausschreitungen bei Demo für Kiezkneipe “Syndikat”
RBB 24 Online, 2.8.2020
Bei einer Demonstration anlässlich der angekündigten Räumung der linken Kiezkneipe “Syndikat” in Berlin-Neukölln ist es am Samstagabend zu Ausschreitungen gekommen. (mit Video )

„Irrer Protest“ auf der Straße des 17. Juni und Ausschreitungen in Neukölln
Tagesspiegel Online, 2.8.2020
Linke protestieren gegen Räumungen + In Mitte demonstrierten 20.000 Menschen gegen Corona-Regeln + Der Newsblog zu den Großdemonstrationen zum Nachlesen.

Linken-Demo nach Gewalt beendet – Randale in Prenzlauer Berg
Berliner Morgenpost, 2.8.2020
Bei der Demonstration „Raus aus der Defensive“ in Neukölln ist es zu Ausschreitungen gekommen. Polizisten wurden angegriffen.

Demo gegen Räumung von Berliner Szene-Kneipe
Bild Online, 1.8.2020
Links-Chaoten ziehen Spur der Verwüstung durch Neukölln

Fotogalerien

01.08.2020 – Berlin – Interkiezionale-
PM Cheung, 2.8.2020
Über 1.500 Menschen sind am Abend des 01.08.2020 in Berlin-Neukölln auf die Straße gegangen, um für den Erhalt von selbstverwalteter Räume und Projekte zu demonstrieren.

Demonstration für den Erhalt bedrohter Linker Projekte
Björn Kietzmann, 2.8.2020
Wenige Tage vor dem angesetzten Räumungstermin der linken Kiezkneipe Syndikat protestierten Autonome am Abend in Berlin-Neukölln für den Erhalt des Syndikats und anderer bedrohter linksradikaler Projekte.

B0108 Raus aus der Defensive
Ruben Dörfler, 2.8.2020
Gestern fand in #Berlin-Neukölln eine Demonstration gegen die drohenden Räumungen von linken Projekten.Hier eine Fotostrecke von mir.

Videos auf Twitter und Youtube

Gerade auf der #hermannstraße #RausAusDerDefensive #interkiezionale
Fiona Wiedmann, 1.8.2020
Police Brutality

Krawall in Neukölln
Supernova – Das Leftstyle Magazin, 2.8.2020
Eigentlich sollte gestern die #Interkiezionale-Demo durch Neukölln laufen, um gegen die Räumung der Kiezkneipe #Syndikat zu protestieren. Stattdessen löste die Polizei die Demo auf.
Hier auf Youtube zu finden:

Germany: Left-wing activists scuffle with police in Berlin
Ruptly TV, 1. 8.2020

Radioberichte

Radiobericht über Demo gegen Berliner Zwangsräumungen
Radio Aktiv Berlin, 2.8.2020
..
Während die Berliner Polizei am Vormittag einen vergleichsweisen
Kuschelkurs gegen Corona-Leugnerinnen und Faschistinnen des gesamten
rechten Spektrums in der Berliner Innenstadt anbot, wählte sie hier eine
andere Rangehensweise und löste die Demo nach ca. 40 Minuten gewaltsam
auf. Was dort trotzdem gesagt wurde und wie die Stimmungslage der
Nachbarschaft eine knappe Woche vor der drohenden Räumung des Syndikats
ist, hört ihr in diesem Beitrag.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Medien-Echo zur Interkiezionale Demo 1.8.2020